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Einsatz für Katastrophenschutz-Zug

Ins niedersächsische Hemeln wurde am späten Freitagnachmittag, 24. März, der Katastrophenschutzzug 10-14 des Kreises Kassel über Funkmeldeempfänger gerufen. Der Löschzug, der aus Kräften der Feuerwehren Reinhardshagen, Bad Karlshafen und Helmarshausen gebildet wird, war gegen 17.25 Uhr von der Feuerwehr Hemeln angefordert worden. Die 25 hessischen Kräfte sollten die Wasserversorgung bei einem Brandeinsatz am Hemelner Schützenhaus sicher stellen.

Einen echten Brand mussten die Einsatzkräfte allerdings nicht bekämpfen: Die Führung des Katastrophenschutzzuges, Stefan Schuldes (Zugführer, Reinhardshagen) und Wolfgang Seela (stellv. Zugführer, Helmarshausen) hatte bei der Feuerwehr Hemeln angefragt, an der Übung teilnehmen zu können. Der Zug ist Teil des Katastrophenschutz-Konzeptes des Landes Hessen und kommt im Katastrophenfall überregional zum Einsatz. Daher versuchen die Brandschützer, schon beim Üben auf unbekannte Einsatzstellen Wert zu legen.

Auf Grund seiner Ausstattung wird der Katastrophenschutzzug vor allem zur Wasserförderung eingesetzt. So wurden in Hemeln zwei parallel verlaufende B-Schlauchleitungen auf einer Länge von 1100 Metern bei 20 Metern Höhenunterschied von der Weser zur Einsatzstelle verlegt. Die Wasserversorgung wurde mit Hilfe der 1500 Meter Schlauchvorrat des Gerätewagen-Logistik der Feuerwehr Bad Karlshafen sowie durch Rollschläuche der Löschfahrzeuge aus Helmarshausen und Reinhardshagen aufgebaut. An der Weser richteten die Kräfte eine Wasserentnahmestelle mit zwei Tragkraftspritzen ein, außerdem wurden zwei Verstärkerpumpen in die Förderstrecke eingebaut, so dass nach 30 Minuten an der Einsatzstelle eine Wasserversorgung von 1600 Litern in der Minute möglich war. Nach dem zeit- und arbeitsintensiven Abbau der Schlauchleitung und der Wiederbestückung der Fahrzeuge mit dem Schlauchmaterial fand eine Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Hemeln statt, wo die Übung anschließend gemütlich ausklang.

Der Katastrophenschutz-Zug 10-14 setzt sich aus den Feuerwehren Bad Karlshafen, Helmarshausen und Reinhardshagen zusammen. Der Zug ist Teil des Katastrophenschutz-Konzeptes des Landes Hessen und kann im Falle eines größeren Unglücksfalls (z. B. Hochwasser, Waldbrand) überregional eingesetzt werden. Das Personal stellt sich im Einsatz aus 28 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten der drei Orte zusammen. Zum Zug gehören ein Einsatzleitwagen ELW 1 (Reinhardshagen), ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 (Reinhardshagen), ein Gerätewagen-Logistik GW-L (Bad Karlshafen) und ein Löschgruppenfahrzeug LF 16 (Helmarshausen). Im Einsatzfall treffen die Fahrzeuge in Oberweser-Gieselwerder zusammen, von hier aus rücken die Kräfte dann im Zugverband zum Einsatzort aus.

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EINSÄTZE
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Unwettereinsatz
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