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FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Karlshafen:
Mitgliederzahlen bereiten Sorgen – Wehren auf gutem Weg

Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Karlshafen im Helmarshäuser Bürgerhaus zeigte sich Stadtbrandinspektor Stephan Pedall erfreut, dass die beiden Feuerwehren aus Helmarshausen und Karlshafen auf einem guten Weg seien. So konnten im letzten Jahr die Um- und Anbauarbeiten am Gerätehaus Bad Karlshafen abgeschlossen werden, außerdem wurde für die Wehr ein neuer Einsatzleitwagen beschafft. Das neue Feuerwehrboot wird vermutlich in diesem Jahr in Dienst gestellt werden, das Ausschreibungsverfahren steht kurz vor dem Abschluss. Zuversichtlich waren der Stadtbrandinspektor sowie Bürgermeister Ulrich Otto auch, dass in Helmarshausen noch in diesem Jahr mit den Arbeiten zum Neubau des Gerätehauses begonnen werden kann. Kreisbrandinspektor Claus Stuhlmann machte den Einsatzkräften dazu ebenfalls Hoffnung auf einen positiven Förderungsbescheid des Landes. Bürgermeister Otto lobte die gute und schnelle Zusammenarbeit mit dem Brandschutzamt des Landkreises bei der Erstellung des Förderantrages.

Dass die Feuerwehr als „größte Abteilung der Stadtverwaltung“ Rücksicht auf die Haushaltslage der Stadt nimmt und helfen möchte, Kosten einzusparen, unterstrich Pedall an zwei Beispielen: Sowohl bei der kurzfristig notwendigen Beschaffung zweier Atemschutzgeräte, als auch bei der Beschaffung einer neuen Rettungsschere für den Stadtteil Helmarshausen wurde auf kostengünstige Vorführgeräte zurück gegriffen. Unter diesem Aspekt dankten Pedall und Bürgermeister Ulrich Otto auch den beiden Feuerwehrvereinen, von denen die Einsatzabteilung finanziell unterstützt und damit die Stadtkasse entlastet wird. Auch mit dem Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Helfer ist der Stadtbrandinspektor zufrieden: 42 Lehrgänge wurden im letzten Jahr auf Kreis- und Landesebene besucht, im Bereich Atemschutz soll die Ausbildung in diesem Jahr allerdings noch verbessert werden.

Viele Einsätze

Weniger positiv hat sich im letzten Jahr die Einsatzlage der beiden Wehren entwickelt: Zu insgesamt 45 Einsätzen mussten die 60 aktiven Feuerwehrleute ausrücken, im Jahr 2004 waren es noch 37. Damit bestätigt sich ein in den letzten Jahren anhaltender Trend. Abgedeckt wurden zudem alle Arten des Einsatzspektrums: Von der Unterstützung des Rettungsdienstes über die Beseitigung von Ölspuren bis hin zu einem Wohnhausbrand und einem schweren Verkehrsunfall. Reichte die Palette Als Problem bezeichnete Pedall dabei die schlechte Tagesalarmsicherheit: Zu wenige Kräfte sind aus beruflichen Gründen tagsüber vor Ort, viele ehrenamtliche Helfer arbeiten außerhalb oder werden vom Arbeitgeber nicht mehr zum Einsatz frei gestellt. Die beiden Feuerwehren wollen daher in diesem Jahr verstärkt auf Mitgliederwerbung für die Einsatzabteilung, aber auch die Feuerwehrvereine setzen.

Ein wichtiger Faktor für die Aufrechterhaltung der Einsatztätigkeit bleibt weiterhin die Jugendfeuerwehr: Als „stark“ bezeichnete Pedall die Zahl der Nachwuchskräfte, derzeit sind nach dem Bericht von Stadtjugendwart Kai Messerschmidt 46 Mädchen und Jungen in den beiden Jugendfeuerwehren aktiv. Gegenseitige Hilfe bei Einsätzen, gerade bei einem Mangel an Feuerwehrkräften, aber auch bei Großereignissen, leisten die Feuerwehren der Umgebung außerdem untereinander: Sowohl Stephan Pedall, als auch die Stadtbrandinspektoren Peter Munk (Oberweser) und Hubertus Nostiz (Beverungen) sicherten sich die bisher sehr gute gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit, auch über die Ländergrenzen hinweg, zu.

Neuwahlen

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen des Stadtjugendwartes wurde Kai Messerschmidt in seinem Amt bestätigt, zu seinem neuen Stellvertreter wurde Jan Seela gewählt. Neu besetzt wurde außerdem der Posten des Schriftführers im Wehrführerausschuss: Gewählt wurde hier Hartmut Reisgies, sein Stellvertreter ist Jens Reisgies.

Grußworte an die Versammlung überbrachten die Fraktionsvorsitzenden der drei im Stadtparlament vertretenen Parteien Heiner Wehmeier (FWG), Marie-Luise Niemetz (CDU) und Joachim Ewers (SPD). Bürgermeister Otto dankte allen Einsatzkräften für ihre ehrenamtliche Arbeit und unterstrich die Wichtigkeit der Feuerwehr auch als Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens: „Wir sind auf die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr angewiesen“, sagte der Bürgermeister.

Ehrungen für langjährige Mitglieder:
Hohe Auszeichnung für Wilfried Hohmeister

Drei besondere Ehrungen nahm Kreisbrandinspektor Claus Stuhlmann im Rahmen der Jahreshauptversammlung vor. Im Namen des hessischen Innenministers zeichnete er Wilfried Hohmeister mit dem goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande des hessischen Ministerpräsidenten aus. Außerdem erhielt Hohmeister eine Ehrenurkunde der Stadt Bad Karlshafen. Wilfried Hohmeister ist seit 40 Jahren in der Feuerwehr Helmarshausen aktiv, er prägte unter anderem als Wehrführer, Mitglied des Vorstandes des Helmarshäuser Feuerwehrvereins und als Stadtbrandinspektor die beiden Feuerwehren der Badestadt. Mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande wurden Andreas Hohmeister und Diethelm Rogasch vom Kreisbrandinspektor geehrt, auch sie erheilten zudem eine Ehrenurkunde der Stadt. Beide sind seit 25 Jahren in der Feuerwehr Helmarshausen aktiv, Andreas Hohmeister ist seit 2001 Wehrführer, Diethelm Rogasch war von 1996 bis 2001 Wehrführer und ist heute stellvertretender Stadtbrandinspektor. Für 35-jährige aktive Feuerwehrmitgliedschaft wurden Günther Fahrmeyer, Jürgen Ziegler und Hermann Klöckner von Bürgermeister Otto mit einer Urkunde geehrt, für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Robert Tutschku.

Außerdem wurden vom Bürgermeister für langjährige Feuerwehrtätigkeit ausgezeichnet: Mike Becher, Wolfgang Geidel und Jens Stübecke (20 Jahre), Markus Rudolff und Michael Strutzke (15 Jahre), Jan Haber, Michael Klöckner, Markus Wiesensee, Ferdinand Binczak, Fabian Fahrmeyer und Kai Messerschmidt (10 Jahre) sowie Dennis Sonntag, Janina Sonntag und Katharina Traut (5 Jahre). Das bronzene Feuerwehrleistungsabzeichen für die erfolgreiche Teilnahme an den hessischen Feuerwehrleistungswettkämpfen erheilten Frank Dittrich und Welf Steinheisser, das silberne Leistungsabzeichen bekamen Andreas Hohmeister und Robert Tutschku.

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