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FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Wohnhausbrand in der Helmarshäuser Altstadt

Zu einem Wohnhausbrand mussten die beiden Bad Karlshafener Feuerwehren in der Nacht zum 1. Mai ausrücken. Etwa gegen 0.20 Uhr wurde der Leitstelle in Kassel ein Zimmerbrand in der Poststraße 53 in Helmarshausen gemeldet. Daraufhin wurden über Funkmeldeempfänger die Feuerwehr aus Helmarshausen und Bad Karlshafen sowie der Rettungsdienst alarmiert. Als die Feuerwehr Helmarshausen mit dem ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, schlugen allerdings hohe Flammen aus dem Haus Poststraße 51, so dass die Einsatzkräfte zunächst hier mit der Brandbekämpfung begannen. Während der Löscharbeiten erfuhren die Einsatzkräfte dann von dem zweiten Brand im Haus Nr. 53. Das Feuer war vom Besitzer zum Glück bereits gelöscht worden, so dass die Feuerwehr die Brandstelle nur noch einmal kontrollieren musste.

Schwieriger gestalteten sich die Löscharbeiten am Nachbarhaus: Die Feuerwehr hatte zunächst große Bedenken, dass die Flammen auf die nebenstehenden Häuser übergreifen würden. Die Flammen hatten bereits vom ersten Geschoss auf Teile des Dachgeschosses übergeschlagen. Durch einen schnellen und reibungslosen Einsatz konnte jedoch eine noch größere Brandausweitung verhindert werden. Mit mehreren C-Rohren wurden die direkt angrenzenden Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen geschützt sowie die Brandbekämpfung eingeleitet. Dazu gingen die Trupps teilweise unter schwerem Atemschutz auch im Innenangriff vor, um das Feuer zu bekämpfen. Zum Glück befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Bewohner in dem Gebäude, so dass die Suche nach einer zunächst vermissten Person schnell abgebrochen werden konnte.

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte forderte die Einsatzleitung außerdem sofort die Feuerwehren aus Herstelle und Hofgeismar an. Mit Hilfe der Hofgeismarer Drehleiter konnte der Brand so auch von oben gelöscht werden. Außerdem erwiesen sich die Wärmebildkameras der beiden zu Hilfe gerufenen Wehren beim Aufspüren von Brandnestern in Wänden und Zwischendecken als sehr Hilfreich, so dass der Brand schnell gelöscht werden konnte. Gegen drei Uhr konnten die meisten Einsatzkräfte von der Einsatzstelle abrücken. Allerdings blieb bis zum Sonntagmorgen eine Brandwache vor Ort, die noch vereinzelte Glutnester ablöschte.

Neben den Feuerwehren aus Helmarshausen, Bad Karlshafen, Herstelle und Hofgeismar war auch der Rettungsdienst sowie die Bereitschaft des DRK Bad Karlshafen und die Polizei im Einsatz. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Nach einer Mitteilung der Polizei in der HNA wurde der Brand in Haus Nr. 53 vorsätzlich gelegt, beim Feuer im Haus Nr. 51 kann Brandstiftung ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Einmal mehr zeigte sich bei diesem Einsatz die gute und schnelle Zusammenarbeit der Feuerwehren im Dreiländereck, durch die ein noch größerer Schaden verhindert werden konnte.

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