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Verein - JF - FF - Gemeinsam vereint
FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Gemeinsame Jahreshauptversammlung:
Gute Arbeit, schwieriger Rahmen

Trotz aller Schwierigkeiten ein funktionierendes Gemeinwesen: So lobte Bad Karlshafens erster Stadtrat Jost Riedel das Engagement der beiden Bad Karlshafener Feuerwehren anlässlich derer Jahreshauptversammlung.

Beide Gesichtspunkte – die Schwierigkeiten, aber auch das Funktionierende - wurden während der Versammlung im Helmarshäuser Gerätehaus auch deutlich: Auf der einen Seite attestierten sowohl Stadtbrandinspektor Stephan Pedall als auch Kreisbrandmeister Hans Röntgen den Einsatzkräften eine hohe Motivation, die unter anderem in den wöchentlichen Ausbildungsdiensten, besuchten Lehrgängen und insgesamt 8.455 Stunden geleisteter Feuerwehrarbeit deutlich wird. Auch die durch die Indienststellung des neunen Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges in Helmarshausen im Jahr 2014 nunmehr komplettierte Ausstattung der Wehren wurde als sehr gut beschrieben.

Auf der anderen Seite wies Pedall aber auch auf die Gefahr hin, dass insbesondere aufgrund der schwierigen finanziellen Lage der Stadt Bad Karlshafen alles getan werden müsse, um die Einsatzkräfte weiter bei der Stange zu halten. Als Beispiel nannte er, dass es im vergangenen Jahr nicht möglich war, den Feuerwehrleuten nach einer Übung Getränke zur Verfügung zu stellen: die Stadt als Schutzschirm-Kommune konnte dies als freiwillige Leistung nicht übernehmen, aber auch die beiden Feuerwehrvereine durften nicht einspringen, da sie aus steuerrechtlichen Gründen keine Gelder mehr für die Verpflegung ausgeben dürfen. Auch den zunehmenden bürokratischen Aufwand insbesondere für die Führungskräfte mahnte Pedall an. Insbesondere an übergeordneter Stelle müssten sich daher die Rahmenbedingungen ändern, um den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften nicht die Motivation zu nehmen. Die Mitglieder der Einsatzabteilung erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezahlung. Die Gebühren, die von der Stadt für Feuerwehreinsätze eingenommen werden, fließen in den allgemeinen Haushalt. Einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Brandschutzes leisten zudem die beiden Feuerwehrvereine, die in den vergangenen zehn Jahren etwa 180.000 Euro für die Ausstattung von Einsatzabteilungen und Jugendfeuerwehren ausgegeben und damit den städtischen Haushalt entlastet haben.

Mit 60 Mitgliedern in den beiden Einsatzabteilungen in Bad Karlshafen (25) und Helmarshausen (35) sowie 36 Jugendfeuerwehrangehörigen blieb der Mitgliederstand im Jahr 2014 stabil. Auch was die Zahl der Einsätze angeht, war das vergangene Jahr durchschnittlichen: 34 Mal wurden die Feuerwehrleute der Badestadt im vergangenen Jahr alarmiert, darunter waren 20 technische Hilfeleistungen und 10 Brandeinsätze. Die beiden Wehrführer Andreas Hohmeister und Sven Messerschmidt sowie die stellvertretender Stadtjugendwartin Katrin Lucas gaben ebenfalls einen detaillierten Einblick in die Feuerwehrarbeit. Gelobt wurde erneut die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren aus Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, aber auch mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei.

Verbesserungspotenzial sehen die Karlshafener Feuerwehren im Bereich Atemschutz - mit Blick etwa auf die Nachbarbundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wo die Prüfung und Wartung von Atemschutzgeräten kreisweit zentral vorgenommen wird, was die einzelnen Wehren nach Einsätzen entlastet. Im Jahr 2015 soll außerdem der Umgang mit dem Digitalfunk weiter geübt werden – die Einsatzkräfte sind inzwischen geschult und die Geräte in den Fahrzeugen eingebaut. Was die Zahl der Einsätze angeht, rechnet der Stadtbrandinspektor für die Zukunft mit der Zunahme von Einsätzen zur Erstversorgung von verletzten oder erkrankten Personen: Durch die Schließung der Kreisklinik haben sich die Fahrtzeiten der in Helmarshausen stationierten Rettungswagen verlängert, da Patienten nun bis Höxter, Holzminden, Hofgeismar oder Kassel transportiert werden müssen. Sei kein anderer Rettungswagen verfügbar, könne es sein, dass die Feuerwehr etwa bei Unfällen die Erstversorgung länger durchführen und Patienten länger auf einen Rettungswagen warten müssen.

Ehrungen

Mit dem Feuerwehrleistungsabzeichen wurden Michael Baumgart (eisern), Welf Steinheisser (Gold), Michael Krause (Gold Stufe 5) und Frank Dittrich (Gold Stufe 10) ausgezeichnet. Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Julie Meder, Svenja Rogasch, Tim Kasper und Swen Fuhrmann (alle fünf Jahre), Welf Steinheisser und Fabian Fahrmeyer (beide 20 Jahre) sowie Hartmut Reisgies (25 jahre) geehrt. Wolfgang Seela erhielt das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Kreisbrandmeister Röntgen würdigte bei der Verleihung unter anderem Seelas Engagement als ehemaliger Jugendwart, Wehrführer und stellvertretender Stadtbrandinspektor.

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