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FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Einsatz am 2. November:
Feuer in Holzhandlung

Wenige Minuten nach 1 Uhr in der Nacht wurden am Freiatg, 2. November, die Freiwilligen Feuerwehren aus Helmarshausen und Bad Karlshafen per Sirene und Funkmeldeempfänger zu einem Lagerhallenbrand in der Straße "An der Saline" in der Nähe des Bahnhofes in Bad Karlshafen alarmiert. Ein Autofahrer hatte von der gegenüberliegenden Weserseite Flammenschein ausgemacht und den Notruf abgesetzt, weitere Notrufe folgten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle stand die etwa 50x20 Meter große, aus Holz, Ziegeln und Stahlträgern errichtete Lagerhalle bereits in Vollbrand. In der Halle wurden verschiedene Baumaterialien aus Holz gelagert, außerdem waren dort Maschinen und auch Gasflaschen untergestellt.

Noch auf der Anfahrt wurden von Stadtbrandinspektor Stephan Pedall, der den Einsatz leitete, die Feuerwehren aus Herstelle und Würgassen sowie die Drehleiter aus Beverungen angefordert. Wenig später wurden außerdem die Wehren aus Deisel und Langenthal zur Einsatzstelle gerufen.

Von den etwa 70 Einsatzkräften wurden mehrere Strahlrohre vorgenommen, um das Übergreifen des Feuers auf weitere Teile der Holzhandlung sowie eine benachbarte Produktionshalle eines anderen Unternehmens zu verhindern. Außerdem wurde der Brand mit Hilfe des Wenderohres der Beverunger Drehleiter bekämpft. Gegen 2 Uhr war der Brand unter Kontrolle, gegen morgen konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Im Verlauf des Einsatzes konnten einige Maschinen und Gasflaschen aus der HAlle geborgen werden. Während der Löscharbeiten wurde die Bahnstrecke Ottbergen-Bodenfelde, die direkt hinter der Halle verläuft, gesperrt. Die Löschwasserversorgung wurde durch Hydranten sowie eine Wasserentnahmestelle an der Weser sichergestellt, in allen Fällen musste aber erst eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung zur Einsatzstelle verlegt werden.

Bereits in der Nacht kam ein Mobilbagger des benachbarten Campingplatzes zum Einsatz, um nach Absprache mit der Polizei durch das gezielte Einreißen einiger Wände die Flammen besser bekämpfen zu können. Am Morgen wurde ein weiterer Bagger eines Bauunternehmens eingesetzt, um an alle Brandnester zu gelangen. Bei den Nachlöscharbeiten wurde dem Wasser Schaummittel als Netzmittel zugesetzt, um alle Glutnester zu löschen.

Gegen 12 Uhr am Mittag war der Einsatz zunächst beendet, die auswärtigen Einsatzkräfte waren zuvor Zug um Zug aus dem Einsatz herausgelöst worden. Für die Einsatzkräfte war die Arbeit damit aber noch nicht vorbei, da nun die eingesetzten Geräte und Fahrzuege wieder einsatzfertig gemacht werden mussten.

Die Feuerwehren aus Helmarshausen und Bad Karlshafen waren mit allen Fahrzeugen im Einsatz. Neben den Wehren aus Herstelle, Würgassen, Beverungen, Deisel und Langenthal kamen auch zum Einsatz: Rettungsdienst mit Rettungswagen, Polizei und Kriminalpolizei, Brandschutzaufsichtsdienst (Kreisbrandmeister), Kreispressewart, Stadt Bad Karlshafen (Mitarbeiter von Bauhof, Verwaltung, 1. Stadtrat), Elektrizitätsversorger, zwei Privatunternehmen mit Baggern.

Fotos und ein Video von der Einsatzstelle auf www.hna.de.

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