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FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Gemeinsame Jahreshauptversammlung:
Appell an Bevölkerung

Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der beiden Bad Karlshafener Feuerwehren am 27. Februar im Feuerwehrhaus Helmarshausen rief Stadtbrandinspektor Stephan Pedall die Bevölkerung in Bad Karlshafen und Helmarshausen dazu auf, die Freiwilligen Feuerwehren stärker zu unterstützen: „Wenig Personal bei der Feuerwehr gefährdet nicht nur die Sicherheit der Einwohner, sondern auch das kulturelle Angebot in Bad Karlshafen“, sagte der Stadtbrandinspektor.

Denn noch immer fehlen laut Pedall aktive Feuerwehrleute in der Badestadt. Zwar konnten im Jahr 2011 sechs neue Kameraden den Grundlehrgang absolvieren, dennoch bestehe weiter Bedarf an ehrenamtlichen Helfern. Zurzeit sind zwar in Bad Karlshafen 25 und in Helmarshausen 36 Feuerwehrleute aktiv, aber insbesondere tagsüber sinkt die Zahl der verfügbaren Einsatzkräfte, da viele Feuerwehrleute außerhalb der Stadtgrenzen arbeiten und so im Einsatzfall nicht zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2011 wurden die beiden Wehren zu insgesamt 75 Einsätzen gerufen. Die hohe Zahl der Alarmierungen erklärt sich vor allem mit dem Weserhochwasser im Januar, das allein für 25 Einsätze sorgte. Insgesamt konnte der Stadtbrandinspektor aber von einem ruhigen Jahr sprechen. Das Hochwasser habe zudem gezeigt, dass Feuerwehr und Bevölkerung inzwischen gut auf Überflutungen eingestellt seien und die Zusammenarbeit der Feuerwehren entlang der Weser gut funktioniere.

Einen detaillierten Blick auf die Arbeit der beiden Stadtteilfeuerwehren gaben die Wehrführer Sven Messerschmidt (Bad Karlshafen) und Andreas Hohmeister (Helmarshausen). Stadtbrandinspektor Pedall betonte, dass die Mitglieder der Einsatzabteilungen neben Einsätzen und Übungsdiensten immer wieder auch den Fördervereinen der Feuerwehren tatkräftig zur Seite stehen. Ohne die Hilfe der aktiven Feuerwehrmänner und -frauen könnte ein Großteil der kulturellen Veranstaltungen der Kurstadt – vom Osterfeuer über Hafen- und Weserbeleuchtung bis zum Weihnachtsmarkt – nicht stattfinden. Der Erlös dieser Veranstaltungen fließe schließlich in die Ausstattung der Feuerwehr zurück: in den vergangenen Jahren hätten die Vereine über 150.000 Euro für die Stadt investiert und damit den Haushalt entlastet, so Pedall. Aber auch die Stadt investiert in diesem Jahr ordentlich in die Feuerwehr: Im Herbst soll wahrscheinlich das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 für die Wehr Karlshafen in Dienst gestellt werden. Das 250.000 Euro teure Fahrzeug soll das inzwischen 27 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug der Wehr ersetzen.

Der Stadtbrandinspektor rief aber die städtischen Gremien auch dazu auf, neue Anreize für den Dienst in der Feuerwehr zu schaffen. Als positiv lobte er, dass seit dem vergangenen Jahr aktive Einsatzkräfte ab einer bestimmten Dienstteilnahme freien Eintritt in der Wesertherme erhalten.

Eine wichtige Stütze für den Nachwuchs an Einsatzkräften ist die Jugendfeuerwehr, in der insgesamt 38 Jugendliche (davon 17 Mädchen) engagiert sind. Allerdings kann auch die Jugendwehr kurzfristig nicht für eine Verbesserung der Zahl der Einsatzkräfte sorgen, wie Stadtjugendwart Jan Seela berichtete. Denn eine Auswertung der Altersstruktur ergab, dass die meisten Nachwuchs-Brandschützer der Altersgruppe bis zwölf Jahren angehören. Deshalb wollen die beiden Jugendwehren mit verschiedenen Aktionen in diesem Jahr vor allem Jugendliche über 14 Jahren für den Feuerwehrdienst begeistern.

Bürgermeister Ullrich Otto dankte den Einsatzkräften seitens der Stadt für ihre „Bereitschaft, für andere da zu sein“ und den guten Zusammenhalt innerhalb der Wehren. Der Bürgermeister lobte den guten Ausbildungsstand der Feuerwehr und die gute und unbürokratische Zusammenarbeit mit den Feuerwehren im Dreiländereck. Diese gute Zusammenarbeit „ohne Staatsverträge“ wurde auch von Stadtbrandinspektor Pedall sowie den Vertretern der benachbarten Feuerwehren aus der Stadt Beverungen (NRW), der Samtgemeinde Boffzen (Niedersachsen) und der Gemeinde Oberweser (Hessen) betont. Worte des Dankes überbrachten auch Kevin Klinge (Kreisjugendfeuerwehr) sowie Heiner Wehmeier (FWG) und Horst Brinkmeier (CDU) von Seiten der Politik. Brinkmeier appellierte zum Schluss an alle Hausbesitzer, in einen der beiden Feuerwehr-Fördervereine in Bad Karlshafen oder Helmarshausen einzutreten.

Ehrungen

Mit dem hessischen Brandschutzehrenzeichen in Silber wurden Katrin Lucas und Mike Becher für ihre 25-jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Der ehemalige Stadtjugendwart Kai Messerschmidt erhielt die Floriansmedaille in Bronze der Hessischen Jugendfeuerwehr. Für langjährige Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung wurden geehrt: Wolfgang Becher (35 Jahre), Frank Pitz und Stephan Pedall (30 Jahre), Marcus Dittrich und Matthias Strutzke (20 Jahre), Felix Rogasch (15 Jahre), Kevin Bai, Michelle Bai und Jan Seela (zehn Jahre) sowie Patrick Gunkel (fünf Jahre). Für die Teilnahem an den Feuerwehrleistungswettkämpfen wurden mit einem Leistungsabzeichen ausgezeichnet: Niklas Eckermanns und Desiree Thöne (Eisern), Dennis Sonntag (Bronze), Jan Seela (Gold) sowie Frank und Marcus Dittrich (Gold Stufe 5).

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