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FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Einsatz am 15. Februar:
Wohnhausbrand im Triftweg

Am Sonntag, 15. Februar, wurden die Feuerwehren aus Bad Karlshafen und Helmarshausen um 6.08 Uhr von der Leitfunkstelle Kassel per Sirene alarmiert. Der Leitstelle war ein Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus im Triftweg in Bad Karlshafen gemeldet worden. Nachbarn waren durch Brandgeräusche auf das Feuer aufmerksam geworden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand, die Flammen waren weithin zu sehen.

Aufgrund der Lage ließ Stadtbrandinspektor Stephan Pedall, der den Einsatz leitete, die Feuerwehren aus Herstelle und Würgassen sowie die Drehleiter aus Hofgeismar nachalarmieren. Bei der Erkundung kam den Einsatzkräften der Sohn des Hausbesitzers aus dem Obergeschoss entgegen. Er wurde von der Feuerwehr aus dem Gebäude getragen und dann dem Rettungsdienst übergeben, der ihn zur Beobachtung in die Kreisklinik Helmarshausen einlieferte. Der zunächst als vermisst gemeldete Hauseigentümer war nicht im Hause, er befand sich zum Zeitpunkt des Brandes im Carolinum.

Ein Löschangriff war zunächst nur von außen möglich. Zwei Trupps unter Atemschutz, die den Hauseigentümer suchen und das Feuer von innen bekämpfen sollten, mussten aufgrund der enormen Hitze zurückgezogen werden. Später kamen fünf weitere Atemschutztrupps zum Einsatz. Mit einem B- und drei C-Rohren sowie zeitweilig dem Wenderohr der Drehleiter wurden die Flammen bekämpft. Kurz vor 8 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Um versteckte Glutnester aufzuspüren, wurde das Dachgeschoss belüftet und mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr Herstelle untersucht. Gegen 10 Uhr war der Großteil der Brandnester abgelöscht, der Einsatz war gegen 10.30 Uhr beendet. Eine Brandwache blieb allerdings vor Ort, um mögliche weitere Glutnester ablöschen zu können.

Probleme bereiteten die Minustemperaturen, da das Wasser auf dem Boden und in den Schläuchen sofort gefror. Mitarbeiter des Bauhofes sorgten mit Streusalz dafür, dass die Einsatzkräfte sicher arbeiten konnten, der Wasserversorger AWS sorgte für die Sicherstellung der Löschwasserversorgung.

Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht, er wurde mit Kreislaufproblemen vom Deutschen Roten Kreuz versorgt und konnte anschließend wieder am Einsatz teilnehmen. Das DRK verpflegte außerdem die Einsatzkräfte im nahen Kindergarten mit Essen und Getränken. Das Hotel Hessischer Hof hatte extra warme Suppe geliefert. Bürgermeister Ullrich Otto sprach noch an der Einsatzstelle allen Helfern seinen Dank aus und lobte die gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte. Das Wohnhaus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Zur Brandursache gab es noch keine Auskünfte, die Polizei war vor Ort.

Im Einsatz waren 71 Feuerwehrleute der Wehren Bad Karlshafen (LF 16, GW-L, ELW), Helmarshausen (LF 16, LF 8/6, MTW), Herstelle (TLF 16/25, MTW), Würgassen (LF 8/6) und Hofgeismar (TLF 24/50, DLK 18-12), außerdem der Brandschutzaufsichtsdienst mit einem Kreisbrandmeister und dem Brandschutzdezernenten des Regierungspräsidiums Kassel. Das Deutsche Rote Kreuz war mit 12 Helfern (Rettungsdienst und DRK-Bereitschaft) vor Ort. Im Einsatz waren auch die Polizei, der Bauhof und der Wasserversorger AWS.

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EINSÄTZE
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