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FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Gerätehaus eingeweiht:
Ein Haus für die Bürger

Zur Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses waren am Samstagabend zahlreiche Gäste aus Feuerwehren, Vereinen, Unternehmen und Politik der Einladung der Stadt Bad Karlshafen und der Freiwilligen Feuerwehr Helmarshausen gefolgt. Bürgermeister Ullrich Otto übergab an diesem Abend das Gebäude offiziell seiner Bestimmung und überreichte den Schlüssel des Hauses an Stadtbrandinspektor Stephan Pedall.

In dessen Händen blieb der Schlüssel aber nicht lange: über Wehrführer Andreas Hohmeister gelangte das Schließwerkzeug schließlich in die Hände der Bürger, zu deren Schutz und Sicherheit das Gebäude errichtet wurde: "Die Feuerwehr und ihre neue Heimstätte sind eine öffentliche Einrichtung und dienen dem Schutz aller Bürger. Jeder kann und soll uns jederzeit erreichen", sagte Hohmeister, und übergab den Schlüssel symbolisch an Manfred Dittrich, den Vorsitzenden der Helmarshäuser Vereinsgemeinschaft. Der dankte im Namen der Bevölkerung den politischen Gremien für die Bereitstellung des neuen Hauses und der Feuerwehr "für die sehr breite Arbeit zum Wohle aller Bürger."

Bürgermeister Ullrich Otto hob in seiner Ansprache hervor, dass nach langen Jahren der Diskussion und der Planungen endlich ein Versprechen der Politik eingelöst worden sei. Der Bürgermeister betonte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, ohne die der Bau des Hauses in der derzeitigen finanziellen Lage der Stadt nicht möglich gewesen wäre. Besonders dankte er den beiden heimischen Landtagsabgeordneten und dem leider verhinderten Kreisbrandinspektor Claus Stuhlmann, die die Tür für die notwendigen Zuschüsse geöffnet hätten. "Größte Dankbarkeit" empfand der Bürgermeister aber auch gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr Helmarshausen und deren Verein, die den Bau durch ihren Arbeitseinsatz und durch finanzielle Zuschüsse unterstützt hatten.

Auch Dipl.-Ing. Winfried Junker-Schönfelder vom Bauamt der Stadt Bad Karlshafen, der das neue Feuerwehrhaus geplant hatte, hob die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Zuschussgebern, Unternehmen und Feuerwehr hervor. Er skizzierte die Geschichte des Gebäudes mit dem "Feuerwehrhelm" (rotes Dach) und der "ganz besonderen städtischen Aufgabe" und zeigte sich "begeistert" von der Eigenleistung der Feuerwehr. Wie bereits der Bürgermeister, so dankte auch Junker der Firma Sander-Haus, die für die Bauphase ihr ehemaliges Sägewerk als provisorische Unterkunft für die Feuerwehr kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.

"Ein neues Feuerwehrhaus übernehmen kann nicht jeder SBI"; sagte Stadtbrandinspektor Stephan Pedall, der sich freute, dass nun in beiden Karlshafener Stadtteilen fuktionelle Feuerwehrhäuser zur Verfügung stehen. Damit sei die Hilfsfrist gewährleistet und "Hilfe da, wo sie nötig ist." Pedall dankte auch den Lebenspartnern der aktiven Feuerwehrleute, die während des Baus auf manche gemeinsame Stunde verzichten mussten.

"Wir sind zuhause angekommen", freute sich Helmarshausens Wehrführer Andreas Hohmeister. Er ließ in seiner Rede die Eigenleistungen der Wehr Revue passieren (siehe extra-Artikel mit Daten zum Bau) und dankte all jenen, die sich für den Bau des Gerätehauses eingesetzt hatten. "Hier kann man eindrucksvoll sehen, was man erstellen kann, wenn alle tatkräftig mit anpacken", sagte Hohmeister. "Nicht nur, dass die Feuerwehr jetzt ein voll funktionsfähiges Gerätehaus hat. Nein, solche Projekte fördern auch die Kameradschaft und die Einsatzbereitschaft der Wehren."

Der Vorsitzende des Vereins der Feuerwehr Helmarshausen, Wolfgang Becher, der auch den Abend moderierte, betonte noch einmal den persönlichen Einsatz Hohmeisters und Pedalls für das Feuerwehrhaus. Becher dankte dem Wehrführer und dem Stadtbrandinspektor für ihr Engagement und berichtete außerdem von der finanziellen Unterstützung des Feuerwehrvereins für den Neubau.

"Für gute Arbeit ist eine gute Ausstattung vonnöten", sagte die Kreisbeigeordnete Christa Oehler, die den Landkreis Kassel bei der Einweihungsfeier vertrat. Der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Axel Schindehütte betonte, dass Stadt und Bevölkerung stolz auf das neue Haus sein könnten. Durch viele Details und die Originalität sei das Feuerwehrhaus "eines der schönsten im Altkreis" geworden.

"Ich freue mich wie ein Schneekönig", fasste Wilfried Hohmeister als Schlussredner seine Gefühle zusammen. Der ehemalige Wehrführer und Stadtbrandinspektor skizziert kurz die Geschichte der bisher zwei Helmarshäuser Gerätehäuser in der Klosterscheune und am Bürgerhaus und erinnerte mit einem Zeitungsartikel von 1990 daran, wie lange die Wehr schon für ein neues Feuerwehrhaus gekämpft habe. Hohmeister übbereichte der Helmarshäuser Wehr eine Gedenktafel, die nun im Eingangsbereich an die Einweihung erinnert.

Besonders erfreut war die Helmarshäuser Wehr darüber, dass auch ihre drei Partnerfeuerwehren aus Bad Suderode, Eickel und Jaderberg zur Einweihungsfeier gekommen waren. Die Jaderberger hatten auch ihre Cheerleader "Blue Lights" mitgebracht, die am Samstag und Sonntag das Publikum mit ihren Auftritten begeisterten. Mitglieder der Feuerwehr Bad Suderode sorgten indes am Samstagabend für die Tontechnik und die Musik bei der Einweihungsfeier.

Glückwünsche zur Einweihung überbrachten auch die Feuerwehren aus Bad Karlshafen, Reinhardshagen, Beverungen, Sielen, Langenthal, Trendelburg, Haarbrück und Hofgeismar, die Stadtbrandinspektoren Peter Munk (Oberweser) und Hubertus Nostiz (Beverungen) sowie die SPD Bad Karlshafen und die "Nachbarn" des Schützenvereins und des Bürgerhauses.

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